| Als die
Rebellenallianz den ersten Todesstern
zerstören konnte, mußte das Imperium einen
empfindlichen Schlag hinnehmen. Dies war ein
großartiger Sieg für die Freiheitsbewegung,
doch die Macht des Imperiums war damit bei weitem
nicht besiegt. Es beantwortete diesen Erfolg der
Allianz mit einem neuen, noch weitaus größeren
und mächtigeren zweiten Todesstern. Angesichts
der langen Bauzeit des ersten Todessterns
erscheint es jedoch wahrscheinlich, dass der
zweite Todesstern bereits lange konzipiert und
möglicherweise auch schon in den ersten
Bauphasen war, als der erste vernichtet wurde.
Zwar befand sich der zweite Todesstern vier Jahre
nach der Schlacht
von Yavin noch weit vor seiner
Fertigstellung, doch er hatte bereits imposante
Gestalt angenommen, und war, wie die
Rebellenallianz mit Schrecken feststellen musste,
in weiten Teilen bereits einsatzfähig.
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Schutzschild
Eine Illustration in der
Missionsbesprechung der Allianz zeigt,
wie der zweite Todesstern von Endor aus
mit einem Schild
geschützt wird. |
Mit Hilfe vieler bothanischer Spione, die bei
der Mission ihr Leben ließen, gelang es der
Rebellenallianz, an Informationen für diese neue
Kampfstation zu gelangen. Sie wurde im Orbit
über dem Waldmond des Planeten Endor erbaut. Ein
Schildgenerator auf der Mondoberfläche schützte
die gigantische Weltraumbaustelle.
Die Rebellen erkannten ihre einzigartige
Chance, das Imperium endgültig zu besiegen, als
sich der Imperator
für einen Besuch auf dem zweiten Todesstern
angekündigt hatte, um diesen in Augenschein zu
nehmen. Ein Angriff in diesem Moment würde die
Galaxis vom Würgegriff des Imperiums befreien.
Die gesamte Flotte
der Allianz zog nach Endor. Ein Stoßtrupp sollte
den Schildgenerator auf Endor deaktivieren, bevor
ein breiter Angriff auf den Todesstern geflogen
werden sollte. Herzstück dieses Plans war das
Eindringen eines Jägers ins Innere der Station.
Schächte von mehreren Metern Breite führten bis
zum zentralen Reaktor. Ein gezielter Angriff auf
diesen würde den Sieg bringen.
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Superlaser
Der neue Superlaser war präzise genug,
um sogar einzelne Großkampfschiffe
anzuvisieren. |
Was die Rebellen jedoch nicht wussten,
war, dass der Imperator sie bewusst in eine Falle
laufen lassen wollte. Die geheimen Pläne, die
von den Rebellen geraubte imperiale Fähre Tydirium
als tarnendes Transportmittel zur
Mondoberfläche, all dies war dem Imperator
bewusst, und er wollte die gesamte Flotte bei
dieser Gelegenheit eliminieren.
Die Rebellen tappten in diese Falle, der
Schildgenerator konnte nicht wie geplant
deaktiviert werden, der Todesstern war
geschützt, und schlimmer noch, er war, was die
Rebellen nicht wussten, einsatzbereit. Präziser
als sein Vorgänger war er mit seinem Superlaser
sogar in der Lage, Großkampfschiffe zu
zerstören. Der Rebellenkreuzer
Liberty fiel dem als erstes zum Opfer. Die
gesamte Flotte wurde in eine Raumschlacht mit dem
Imperium verwickelt.
Mit Hilfe der Ewoks konnten die Rebellen das
Blatt jedoch wenden und den Schild doch noch
deaktivieren. Sofort ergriffen Rebellenjäger,
darunter auch Wedge
Antilles, und der Rasende
Falke unter Lando
Calrissian und Nien
Nunb die Chance und drangen in den Todesstern
ein. Sie erreichten den Reaktorkern und brachten
ihn durch Beschuss zum Kollaps. Wenig später
explodierte die gesamte Kampfstation am Himmel
vom Endor.
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Der Durchmesser betrug 160km.
Im Gegensatz zum ersten Todesstern
entstand nicht zuerst ein äußeres
Rahmengerüst, sondern zum Äquator
parallele Schichten vom Nord- bis zum
Südpol, die horizontal von einer Seite
zur anderen fertiggestellt wurden. |
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| Am Nordpol des zweitens Todessterns
ragte ein hundertstöckiger Turm empor,
in dessen Spitze der Imperator einen
Thronraum hatte. Dorthin brachte Vader
Luke,
nachdem dieser sich ihm gestellt hatte.
Als der Imperator erkannte, dass er
Luke nicht zur dunklen Seite der Macht
bringen könnte, attackierte er ihn mit
Blitzen. Vaders Vaterherz bewegte dies
dazu, einzuschreiten, und den Imperator
in einen Reaktorschacht zu stürzen,
wodurch dieser getötet wurde. Luke
konnte kurz darauf seinen tödlich
verwundeten Vater noch von Angesicht zu Angesicht
sehen, und rechtzeitig die kollabierende
Konstruktion verlassen. |
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| Um den zweiten Todesstern zu
zerstören, mussten Rebellenpiloten
in dessen Inneres hineinmanövrieren und
bis zum zentralen Reaktor im Kern der
Station vordringen. |
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