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Lichtschwerter
Das Lichtschwert, auch Laserschwert genannt, war die Waffe des Jedi. Es war ein Schwert aus reinem Licht. Im Heft des Schwerts befanden sich Kristalle, die mit Hilfe der Macht eine Klinge erzeugen konnten. Lichtschwerter waren präzise, elegante und in den Händen derer, die damit umgehen konnten, tödliche Waffen. Sie waren wesentlich genauer als Blasterwaffen. Für einen Jedi waren sie jedoch mehr als nur Waffe, sie waren auch ein Werkzeug, das der Jedi in unterschiedlichsten Situationen für sich zu nutzen wusste.
Lichtschwerter schnitten und durchdrangen Metall vollkommen mühelos. Kampfdroiden, auch schwer gepanzerte, durchdrangen sie ungehindert. Schwere Metalltore konnten sie durchschneiden und zum Schmelzen bringen. Blastergeschosse konnte der Jedi mit der Klinge abwehren, und sogar in gewünschte Richtungen reflektieren. Das Schwert war damit nicht nur Waffe, sondern mindestens genauso oft auch Schutzschild, wie überhaupt ein Jedi den Kampf nicht suchte, und sich vornehmlich verteidigte. Durch Lichtschwerter hervorgerufene Wunden wurden augenblicklich verödet, abgetrennte Gliedmassen zeigten daher meist so gut wie kein Blut.
Ein Jedi konstruierte im Laufe seiner Ausbildung üblicherweise ein eigenes, individuelles Lichtschwert. Es zu bedienen erforderte großes Können, und war gerade im Zusammenspiel mit Machtfähigkeiten die eigentliche Stärke des Lichtschwerts. In den Händen Ungeübter war ein Lichtschwert nicht halb so wertvoll. Der einzig bekannte Fall von Lichtschwertgebrauch durch einen Nicht-Machtbegabten (abgesehen von Hans Noteinsatz zu Lukes Rettung auf Hoth, um das Tauntaun aufzuschlitzen) ist General Grievous, der von Count Dooku in der Kampfkunst ausgebildet worden war und während der Klonkriege die Lichtschwerter seiner Gegner als Trophäen sammelte. |



