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Die Macht"Die Macht ist ein Energiefeld, das alle lebenden Dinge erzeugen. Es umgibt uns, es durchdringt uns, es hält die Galaxis zusammen." - Obi-Wan Kenobi So beschrieb Obi-Wan Kenobi dem jungen Luke Skywalker die Macht, als dieser das erste Mal mit ihr konfrontiert wurde. Die Macht war allgegenwärtig, sie konnte mit lebenden Wesen interagieren, und diese konnten sie in ihr Handeln einbeziehen, sogar, um sonst übliche physikalische Grenzen zu überschreiten. Nicht jeder konnte jedoch einfach die Macht benutzen, wie es ihm gerade einfiel. Üblicherweise existierte die Macht unauffällig und spielte im normalen Leben der Bewohner der Galaxie keine auffällige Rolle. Bestimmte Individuen hatten aber einen stärkeren Zugang zur Macht, sie waren ihr besonders verbunden, und sie konnten die Fähigkeit, mit ihr zu interagieren, einüben und steigern. Solche machtbegabten Personen hatten die Fähigkeit, Jedi zu werden. "Die Macht ist es, die dem Jedi seine Stärke gibt", erläuterte Kenobi.
Qui-Gon
Jinn erklärte dem kleinen Anakin Skywalker, dass,
um mit der Macht in Kontakt zu treten, es erforderlich
sei, die Midi-Chlorianer zu nutzen. Midi-Chlorianer, so
Qui-Gon, waren mikroskopisch kleine Lebensformen in jeder
lebenden Zelle jedes lebenden Wesens. Sie waren
lebensnotwendig, und standen in Symbiose zu allen
Lebewesen. Sie waren es, die mit der Macht in Verbindung
standen, und wer seine eigenen Gedanken zum Schweigen
brachte, würde durch sie auf die Macht
"hören" können. Eine Tatsache, die Anakin
später besonders hervorheben würde, da er einen sehr
hohen Anteil an Midi-Chlorianern trug.
Welche weitere Rolle die Midi-Chlorianer im Umgang mit der Macht spielten, bleibt ungewiß, doch die Arten, mit der Macht zu interagieren, sind vielfältig bekannt. Die Macht ermöglichte es denjenigen, die mit ihr vertraut waren - den Jedi - ihre körperlichen Fähigkeiten auf mannigfache Weise zu stärken. Dabei war es jedoch nicht den Jedi allein vorbehalten, Kontakt zur Macht zu suchen. Sie waren vielmehr diejenigen, die sich dem Leben im Einklang mit der Macht widmeten. Nicht die Jedi waren diejenigen, die Zugang zur Macht erhielten, sondern die Macht war in unterschiedlichen Personen unterschiedlich stark, und diejenigen, die diese Verbindung bewusst nutzten, wurden meist von den Jedi erkannt, und frühzeitig zu Jedi ausgebildet. Die dunkle SeiteDie Macht war entgegen der erstaunlichen Fähigkeiten, die sie den Personen verlieh, die Zugang zu ihr hatten, nichts, das einfach physikalische Phänomene hervorbrachte, sondern sie war das, was die Galaxie zusammenhielt, und alles umgab und durchdrang. Die Verbindung zu ihr war komplex und der Umgang mit ihr erforderte Übung. Die Persönlichkeit des Machtbegabten spielte eine große Rolle in seiner Beziehung zur Macht. Negative Gefühle schlugen sich auch im Bezug auf die Macht nieder. Sie trug eine dunkle Seite. Hass, Neid, Habgier, Aggression und vor allem Furcht führten zur dunklen Seite der Macht. Die Jedi waren stets bemüht, der dunklen Seite entgegenzutreten. Die Sith hingegen machten sich die dunkle Seite der Macht zunutze, und erlagen ihr doch gerade dadurch. Das Gleichgewicht der MachtUnter den Jedi gab es eine alte Prophezeiung, dass einst einer kommen würde, der die Macht ins Gleichgewicht bringen würde. Die genaue Bedeutung dieser Prophezeiung war nicht einfach zu erkennen. Nachdem Qui-Gon Jinn den außerordentlich machtbegabten Anakin Skywalker aufgefunden hatte, waren er und einige weitere Jedi wie Obi-Wan Kenobi überzeugt, Anakin wäre dieser eine, der Auserwählte.
Sie gingen davon aus, dass er die Sith, von denen sie lange dachten, sie wären ausgerottet, besiegen würde, dass dies das Gleichgewicht der Macht bedeuten würde. Doch selbst Yoda äußerte, dass diese Prophezeiung missverstanden worden sein könnte. Es dauerte jedenfalls sehr lange, bis Anakin Skywalker seinen Weg letztendlich fand und gehen konnte. Möge die Macht mit dir sein!Obi-Wan Kenobi äußerte, dass die Macht einen eigenen Willen trug, auf den ein Jedi hören konnte und sollte. Dazu bedurfte es zweifellos Übung im Umgang mit der Macht. Jedoch ging es nicht um rein technisches Einüben, die Verbindung der Jedi erschien eher als eine Art Beziehung des Vertrauens. Dieses Vertrauen auf die Macht und das Bestreben, im Einklang mit ihr zu handeln, bestimmten das Wirken der Jedi, und äußerten sich in dem Gruß und Wunsch, den sie Freunden mit auf den Weg gaben: 'Möge die Macht mit dir sein!' |

Der
Mit Hilfe der Macht hebt Yoda Lukes