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Otoh
Gunga
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| Ein zweites Volk bewohnte Naboo: Die
Gungans. Etwas höher gewachsen als Menschen hatten
Gungans eine amphibische Haut, Augen, die bei den meisten
Vertretern dieser Art stilartig erhöht waren, und lange,
empfindliche Ohrlappen. Gungans konnten zwar unter Wasser
ebenfalls nicht atmen, bewegten sich dort jedoch sehr
geschickt.
Auch zur Fortbewegung unter Wasser hatten die Gungans leistungsfähige Technologie entwickelt, wie das Bongo zeigte. Gungan-Technologie ließ sich anscheinend auf den gekonnten Einsatz von Plasma zurückführen. Kontakt zur Oberfläche mieden die Gungans, sie standen den Naboo kritisch gegenüber und hielten diese für überheblich. Dennoch konnten sich Gungans auch an Land bewegen, die zahlreichen Sümpfe und Seen ermöglichten ihnen nach wie vor den direkten Zutritt zur Oberfläche, und während der Belagerung Naboos waren die Gungans innerhalb kurzer Zeit in der Lage, eine beeindruckende Landarmee aufzustellen. Der Kern von Naboo ließ sich mit Bongos zwar durchqueren, die Gungans taten dies aber selten, da eine solche Reise nicht nur wegen dortiger Seeungeheuer riskant war. |
Otoh Gunga
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Die Gungans hatten sich von der
Oberfläche Naboos zurückgezogen. In den weitläufigen
unterirdischen wassergefüllten Spalten und
Grabensystemen Naboos hatten sie eine eigene Zivilisation
errichtet, die komplett unter der Wasseroberfläche
gedeihte. Große luftgefüllte Blasen, die von feinen
durchsichtigen Membranen begrenzt waren, waren zu ganzen
Städten aneinander gereiht, von denen Otoh Gunga die
bedeutendste war. Die Membranen ließen das Wasser nicht
durch, waren aber an Portalzonen durchquerbar. Die
Regierung Otoh Gungas oblag dem hohen Rat, der in einer
repräsentativen Ratskammer tagte.



