I · The Phantom Menace  
  II · Attack of the Clones  
  III · Revenge of the Sith  
  IV · A New Hope  
  V · The Empire Strikes Back  
  VI · Return of the Jedi  

Sternzerstörer

    Sternzerstörer waren das Rückgrat der imperialen Flotte zur Zeit des Galaktischen
Bürgerkriegs
. War schon ein einziges dieser Schiffe von furchteinflössender Imposanz, so verfügte
das Imperium über ganze Flotten an Sternzerstörern, die in der gesamten Galaxis präsent waren.


Ursprünge
Für die Klonarmee der Republik wurden Angriffsschiffe geschaffen, die nach dem Ausbruch der Klonkriege auch eingesetzt wurden. Diese hatten einen charakteristischen keilförmigen Rumpf, an dessen hinterem Ende sich ein Brückenturm erhob - eine Grundform, der alle weiteren Sternzerstörer folgen sollten.
Acclamator-Klasse

Die republikanischen Angriffsschiffe der sogenannten Acclamator-Klasse bildeten damit den Vorläufer der späteren Sternzerstörer. Schiffe dieser Art hatten eine Länge von 752m, und konnten große Truppenzahlen an Klonsoldaten transportieren. Große Hangarrampen befanden sich im seitlichen Heckbereich unterhalb der flügelartigen Seiten.
· Angriffsschiffe der Acclamator-Klasse
Venator-Klasse

Größere Kampfschiffe folgten im Verlauf der Klonkriege. Gegen deren Ende setzte die Republik zahlreiche Sternzerstörer der Venator-Klasse ein. Diese hatten eine Länge von 1.137m, waren dafür aber schlanker angelegt, mit einer Zurückstufung der Rumpfbreite im Mittelteil. Venator-Sternzerstörer verfügten über einen doppelten Brückenkopf. Große Hangartore befanden sich auf der Oberseite des Rumpfes.
· Sternzerstörer der Venator-Klasse

Entgegen ihrem Namen konnten Sternzerstörer keinen ganzen Planeten oder gar Stern vernichten, doch dürfte bereits das Auftauchen eines solchen Schiffes in einem lokalen System gewissen Respekt vor der imperialen Schlagkraft bewirkt haben.


Die Devastator über Tatooine

Die Imperial-Klasse

Das Imperium ließ während seiner Herrschaft noch größere Kampfschiffe entwickeln, als die in den Klonkriegen eingesetzten. Es entstanden die Sternzerstörer der Imperial-Klasse, die zur Zeit des Bürgerkriegs der Inbegriff imperialer Kampfschiffe waren.

Auch diese Sternzerstörer hatten einen keilförmigen, relativ flachen Rumpf, der zum Heck hin an Dicke zunahm. Auf dem Heck setzte ein Turm auf, in dem sich vor allem die Brücke des Schiffes befand.

Einzelne Schiffe
Devastator
Die Devastator verfolgte die Tantive IV im Orbit über Tatooine, als die Allianz versuchte, die gestohlenen Pläne des Todessterns in Sicherheit zu bringen. Sie brachte Prinzessin Leia zum Todesstern.
Avenger
Die Avenger war in der Schlacht von Hoth im Einsatz. Sie stand unter dem Befehl Captain Needas und sollte den Rasenden Falken stellen, was misslang.
Tyrant
Die Tyrant stellte sich in der Schlacht von Hoth den fliehenden Rebellentransportern in den Weg, wurde aber von den planetaren Ionenkanonen der Allianz auf Hoth kurzzeitig reaktionsunfähig gemacht, so dass die Transporter passieren konnten.
Stalker
Die Stalker entsandte mehrere Probots, von denen einer letzlich die Rebellenunterkunft auf Hoth ausfindig machte.

Sternzerstörer der Imperial-Klasse hatten eine Länge von 1.600m. Ihre Breite, die im Heckbereich am größten war, betrug etwa die Hälfte davon.

In der horizontalen Ebene unterteilte eine Art Gürteleinschnitt das Schiff zwischen Bauch und Rückenfläche, der leicht zurückgestuft war, und im Gegensatz zum Rest des Schiffes keine glatte, verkleidete Oberfläche aufwies. In dieser Einkerbung, die auf beiden Seiten und auch über den Bug verlief, fanden sich starke Geschütze. Mittig zog sich sowohl über Bauch als auch Rücken des Schiffes eine Art Falzlinie vom Bug bis zum Heck. Ansonsten waren Bauch- und Rückenfläche relativ ebenmäßig verkleidet und wiesen nur gringe Erhebungsmerkmale auf.

Der Brückenturm

Der sich nach hinten immer stärker erhebende Rücken des Sternzerstörers mündete schließlich in den Brückenturm. Auf einem schmalen Trägerturm setzte ein nach beiden Seiten stark auslandender Kopf auf, der typischerweise etwa ein Drittel der Gesamtbreite maß. Auf dem Brückenturm setzten an beiden seitlichen Enden große Scannergloben auf, die vermutlich der Aufklärung dienten. Dazwischen erhoben sich mittig weitere Aufbauten, deren Position kommunikative Aufgaben nahe legt.

Die Brücke


Auf der Frontseite dieses Brückenkopfes befand sich zentral die Brücke des Sternzerstörers. Diese ragte üblicherweise als Erker aus der Frontseite des Brückenturms hervor, so dass sich in Frontrichtung ein Sichtwinkel von 180 Grad von Backbord bis Steuerbord bot. Große, fast bodentiefe Sichtfenster ermöglichten aus der erhabenen Position der Brücke einen umfassenden Blick auf das vordere Umfeld des Sternzerstörers.


Die Brücke der Avenger

Die Brücke setzte sich nach hinten in das Innere des Brückenturms fort. Die Arbeitsbereiche der Brücke waren dabei in Gräben unterhalb der eigentlichen Kommandoebene versenkt, so dass Captains und Generäle und auch Lord Vader über den eigentlichen Navigatoren des Schiffes auf einem Kommandosteg operieren konnten, der ihnen maximale Übersicht und Kontrolle ermöglichte. Die Breite des vorderen Sichtfensterbereichs dürfte dabei um 10m gelegen haben. Diese Form der Brücke war eine standardisierte Ausführung, die auch bei der Executor zum Einsatz kam. Weitere Brückenformen sind aber nicht nicht unwahrscheinlich.

Die Unterseite eines Sternzerstörers
Die relativ glatte Unterseite wies in der vorderen Hälfte eine große Hangarbucht auf, sowie etwas davor eine weitere, deutlich kleinere. Im hinteren Teil dominierte eine kreisförmige Kuppelausbuchtung.

Hangarbuchten

Waren bei früheren Kampfschiffen Hangars meist große Tore in den Außenwänden der Schiffe, so hatten Schiffe der Bürgerkriegsära meist ein anderes Konzept. Bei Sternzerstörern der Imperial-Klasse waren auf der Bauchseite des Schiffes zwei unterschiedlich große Vertiefungen in die äußere Form eingelassen.



An den Wänden dieser Buchten befanden sich dann die eigentlichen Hangars. Dies erzeugte einen geschützteren Bereich, und ermöglichte vertikale Hangaröffnungen, die sich dennoch mehr oder weniger im Innern des Schiffes befanden, zumindest jedoch nicht direkt an einer Außenfront. Sternzerstörer boten zwei Hangarbuchten.

Eine vordere, kleinere konnte Shuttles wie zum Beispiel Lambda-Fähren absetzen, die hintere größere Hangarbucht kurz vor der Mitte des Schiffes war groß genug, eine corelliansiche Corvette wie die Tantive IV mithilfe der Traktorstrahlsysteme in sich festzusetzen. Von hier konnten TIE-Staffeln starten oder auch Probot-Sonden in entfernte Systemen der Galaxie abgesetzt werden.

Hinter den beiden Hangarbuchten wies die Bauchseite eines Sternzerstörers eine große kreisrunde kuppelförmige Ausbuchtung nach unten aus, deren genauer Zweck sich aus der Schiffsform jedoch nicht ableiten lässt.

Variationen
Auf den ersten Blick vermittelte die Flotte von Sternzerstörern den Eindruck von gleichförmiger Perfektion, doch auf den zweiten Blick zeigten sich innerhalb der Imperial-Klasse durchaus Unterschiede zwischen einzelnen Schiffen. Ob es sich dabei um Unterklassen oder einzelne Modifikationen handelte, ist unklar.
Der zentrale Brückenturmaufsatz hatte bei der Devastator die Form eines X, mit einem mittigen vertikalen Träger. Die meisten anderen Schiffe hatten einen horizontalen Querriegel, der auf zwei vertikelen Trägern ruhte.
Auch auf der Frontseite des Brückenturms zeigte die Devastator eine andere Detailstruktur als die Avenger oder andere Schiffe. Möglicherweise hatte die Devastator auch eine abweichende Brückengestaltung.
Die Triebwerke der Avenger zeigten anders als die der meisten anderen Schiffe keine Klappen, von denen zum Beispiel die Devastator und die Tyrant jeweils drei pro Triebwerk hatten.

Antrieb

Sternzerstörer verfügten über leistungsfähige Hyperantriebe. Sie waren generell als schnelle Schiffe anzusehen, wenn sie auch dem Rasenden Falken nicht hätten folgen können. Im Sublichtbereich wurden Sternzerstörer von drei großen Hecktriebwerken angetrieben.

Sternzerstörer im Kampf


Der Millenium Falcon gegen die Avenger

Sternzerstörer hatten eine beeindruckende Kampfstärke vorzuweisen. Sie waren schnelle, stark gepanzerte Schiffe mit robusten Schilden, die große Mengen an Truppen und auch Jägerstaffeln mit sich führen konnten und darüber hinaus selbst über schlagkräftige Geschütze verfügten. Ein direkter Angriff eines interstellaren Schiffes von der Größe des Rasenden Falken oder auch einer Corellianischen Corvette wäre undenkbar gewesen, und so konnten Besatzungen solcher Schiffe als Gegenwehr höchstens Wendigkeit und Listigkeit einbringen, anders wäre einem Angriff durch einen Sternzerstörer keinesfalls zu widerstehen gewesen. Han Solo gelang es in einem meisterlichen Manöver, imperialen Sternzerstörern auch ohne funktionstüchtigen Hyperantrieb zu entkommen, indem er einen Frontalangriff vortäuschte, und den Rasenden Falken dann aber direkt an der Rückseite des Brückenturms andockend verbarg. Dieser dreiste Trick kostete denn auch Captain Needa, Befehlshaber der Avenger, durch Vaders Hand das Leben.

 

Die Executor

 

Die Executor in der Frontalsicht.

In Begleitung zweier Sternzerstörer nahe Hoth

Details um den Brückenturm

Seitliche Triebwerke

Die Executor war Vaders persönliches Kampfschiff. Sie war eigentlich kein Sternzerstörer, sondern das erste Schiff einer eigenen Klasse, die nach ihr auch als Executor-Klasse bezeichnet wurde. Sie diente als Kommandoschiff und Flaggschiff der imperialen Flotte.

Die Executor war mit einer Länge um 17.600m etwa 11mal so lang wie ein Sternzerstörer. Mit ihnen gemein hatte sie die keilförmige, wenn auch deutlich schlankere Form, und den Brückenturm, der der eines üblichen Sternzerstörers war, und bei der Größe der Executor geradezu winzig erschien. Auch die Brücke selbst entsprach der der Sternzerstörer.

Die Außenränder der Rückenfläche der Executor waren glatt verkleidet. In der Mitte des Schiffes erhob sich auf dem Rücken jedoch eine Vielzahl von Aufbauten, die bereits das Bild einer ganzen Stadt auf der Oberseite des Schiffes abgaben. Im hinteren Bereich dieser Aufbauten erhob sich nach Art der Sterzerstörer dann ebenfalls der Brückenturm.

Die Bauchseite der Executor trug nicht einzelne Hangarvertiefungen sondern über etwa die Hälfte der Länge einen versenkten Bereich mit einer ganzen Landschaft an Einrichtungen. Zumindest von der Länge her hätten auch Sternzerstörer bequem Platz darin gefunden.

Die Sublichttriebwerke der Executor befanden sich nicht ausschließlich am Heck, sondern waren auf beiden Seiten des Schiffs auf der Unterseite über die gesamte Breite verteilt.

Auch die Executor wies zwischen Bauch und Rücken einen für die Größe sehr schmalen eingeschnittenen Gürtelgraben auf, der an absoluter Höhe jedoch die Größe zum Beispiel des Rasenden Falken um ein Vielfaches übertraf.


Der Mittelteil in der Seitenansicht

Kommandiert wurde die Executor in der Schlacht von Hoth zunächst von Admiral Ozzel. Als dessen Vorgehen bei Vader aber auf Missfallen stieß, tötete Vader Ozzel und setzte Captain Piett als Kommandant des Schiffs ein. Piett behielt diesen Posten bis zur Havarie des Schiffs.

Vaders Executor war wohl das erste Schiff seiner Art. Angesichts der Tatsache, dass Han Solo beim Anblick der Executor beim Anflug auf Endor damit zu beruhigen versucht, dass es viele Kommandoschiffe gibt, scheint es aber wahrscheinlich, dass mittlerweile weitere Schiffe der Executor-Klasse oder zumindest ähnlicher Größe existierten.


Havarie über Endor

Die Executor selbst wurde in der Schlacht von Endor vernichtet. Ihre Schilde gaben, wohl unter dem Dauerfeuer der Rebellenflotte, nach, was zunächst eine für alle sichtbare Zerstörung eines Scannerglobusses ermöglichte, und kurz darauf den Sturz eines Rebellen-A-Wing-Jägers direkt in die Brücke der Executor. Diese verlor daraufhin jegliche Kontrolle und havarierte. Sie stürzte auf den zweiten Todesstern und wurde in einer gewaltigen Explosion vernichtet.


© christianspoo.com