I · The Phantom Menace  
  II · Attack of the Clones  
  III · Revenge of the Sith  
  IV · A New Hope  
  V · The Empire Strikes Back  
  VI · Return of the Jedi  
 

Palpatine

Palpatine war der Kanzler der Republik. Erst viel zu spät sollte sich herausstellen, dass er ein Sith war.

Palpatines Lehrer war nach eigener Aussage der Sith Darth Plagueis. Wann und wieviel Zeit er mit diesem verbrachte, ist unklar, doch zuletzt ermordete Palpatine Plagueis. Er selbst trug als Sith den Namen Darth Sidious.

Irgendwie gelang es Palpatine das Amt des Senators im galaktischen Senat für den Planeten Naboo zu erlangen. Er bekleidete diesen Posten, als Amidala Königin des Planeten war, und die Handelsföderation eine Blockade um Naboo errichttete, um gegen die Besteuerung der Handelsrouten zu entfernten Systemen vorzugehen. Es blieb unentdeckt, dass Darth Sidious treibende Kraft hinter den neimoidianischen Führern war. Die Blockade wuchs sich zur Invasion aus, doch Königin Amidala konnte selbst vor dem Senat sprechen. Angesichts des Unrechts auf ihrem Pleneten und auf Anraten Palpatines initiierte sie einen Mißtrauensantrag gegen den regierenden Lordkanzler Valorum. Dieser kam durch, und Palpatine folgte Valorum im Amt des Kanzlers.

Der Schüler von Darth Sidious, Darth Maul, kam in der Schlacht von Naboo um, doch Sidious fand bald einen neuen Schüler.

Palpatine blieb in den folgenden Jahren Kanzler, und als seine verfassungsgemäße Regierungszeit ausgelaufen war, gelang es ihm durch eine Reihe von Krisen, weiter im Amt zu bleiben.

Sidious hatte inzwischen den ehemaligen Jedi Count Dooku als Schüler gewonnen. Dooku rekrutierte einen Kopfgeldjäger namens Jango Fett. Ein Jedi namens Sifo-Dyas bestellte beim Volk der Kaminoaner ungefähr zur Zeit der Schlacht von Naboo eine Klonarmee für die Republik, starb aber sehr bald danach - warum und wodurch wurde nicht bekannt. Im Dunkeln blieben ebenso die genauen Modalitäten dieses Auftrags. Jedenfalls kann nur ein sehr kleiner Kreis in der galaktischen Regierung davon gewusst haben, die Jedi hatten davon zumindest keine Kenntnis. Jango Fett jedenfalls diente als Muster für die Klonarmee.

Als ungefähr zehn Jahre nach der Schlacht von Naboo zwei Attentatsversuche auf Senatorin Amidala verübt wurden, führte die Spur ebenfalls zu Fett. In wessen Auftrag er genau gehandelt hatte, wurde nicht aufgedeckt, auch die Handelsföderation hatte seit der verlorenen Invasion eine persönliche Rechnung mit Amidala offen, doch führte die Fährte auf verschiedenen Wegen zu Sidious' Schüler Darth Tyranus, Count Dooku.

Bereits nach der Schlacht von Naboo war Palpatine auf den Jungen Anakin Skywalker aufmerksam geworden, der das entscheidende Droidenkontrollschiff zerstören konnte, und darüberhinaus eine außergewöhnliche Begabung der Macht aufwies. In der Zeit, während Skywalker zum Jedi ausgebildet wurde, verfolgte Palpatine die Entwicklung des Jungen immer mit und erwies sich schließlich auch als Förderer und Vertrauter Skywalkers.

Durch die Attentatsversuche war Amidala schließlich genötigt, nicht an der Senatsabstimmung über die militärische Mobilmachung teilzunehmen, die sie vehement ablehnte. Kanzler Palpatine setzte sie letztlich durch, und die Verkettung der Ereignisse nach den Attentatsversuchen führte schließlich zur Eskalation auf Geonosis und der folgenden Schlacht, in der die Klonarmee erstmals eingesetzt wurde. Unter Führung der Jedi, und zwar gegen die unter Dooku und der Handelsföderation aufkommende Separatistenbewegung. Unter Dookus Führung standen immer mehr Systeme gegen die Alte Republik auf, und traten aus ihr aus. Diese abspalterische Bewegung hatte auf Geonosis bereits große Truppenstärken produziert. Es kam zum Krieg.

Die Klonkriege dauerten drei Jahre an, und die Jedi kämpften auf der Seite der Republik, als es General Grievous von den Separatisten gelang, Kanzler Palpatine, der noch immer im Amt war, aus der Hauptstadt Coruscant zu entführen. Grievous handelte dabei in direktem Auftrag von Dooku und damit auch von Darth Sidious.

Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi gelang es, Palpatine zu befreien, und dabei Dooku zu töten. Nach dieser Tat ernannte Palpatine entgegen seiner Befugnisse Anakin Skywalker, den Held der Klonkriege, zu seinem persönlichen Vertreter im Rat der Jedi. Was den Jedi missfiel.

Die Republik war zu diesem Zeitpunkt nach drei Jahren Krieg und einer tiefen Spaltung der Systeme in eine schwere Krise und große Umwälzungen gestürzt. Und die Fronten, die einst so klar schienen, gerieten ins Wanken.

Einige Jedi misstrauten Palpatine, der nun schon lange über die verfassungsgemäße Zeit hinaus im Amt war, und durch die Krisen erstaunliche Macht angehäuft hatte. Sie verstanden sich als Diener der Demokratie, zweifelten aber immer mehr an deren oberstem Vertreter. Anakin Skywalker wurde daher vom Rat der Jedi beauftragt, sein Vertrauensverhältnis zum Kanzler dazu zu nutzen, dem Rat der Jedi über dessen Pläne Auskunft zu erteilen. Senatorin Amidala bat ihren Mann, seinen Einfluß auf den Kanzler dazu zu nutzen, die Kämpfe zu beenden und die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Skywalker selbst sah es für richtiger an, die Kämpfe abzuschließen, und dadurch Ordnung herzustellen.

In dieser Situation zog Palpatine Skywalker in sein Vertrauen, berichtete ihm davon, den Jedi nicht völlig trauen zu können. Skywalker befand sich damit zwischen allen Lagern, und sein langjähriger Förderer, Mentor und Vertrauter rührte sogar an Skywalkers persönliche Ängste, seine Frau könne sterben.

Palpatine hatte Anakin damit im Innersten berührt. Als er Anakin in Aussicht stellte, Padmé mit Hilfe der dunklen Seite der Macht retten zu können, stürzte er Anakin in einen furchtbaren Prozess: Skywalker erkannte, dass Palpatine Darth Sidious war, er war sein Feind, und dennoch klammerte er sich an dessen Versprechungen.

Skywalker berichtete dem Rat der Jedi, dieser stellte Sidious, doch auf dem Höhepunkt des Gefechts schritt Skywalker ein, da er in Palpatine die einzige Hoffnung sah, seine Frau nicht zu verlieren.

Im Büro des Kanzlers, attackierte Palpatine Mace Windu mit Blitzen, die dieser mit dem Lichtschwert abwenden konnte, und die auf Palpatine zurückfielen. Anstatt sie einzustellen, jammerte er vor Skywalker, dass Windu ihn töten würde. In emotionalem Tumult schritt Skywalker ein, und hinderte Windu, worauf Sidious diesen sofort tötete. Skywalker geriet unter Schock über sein Handeln, und Sidious wirkte auf Skywalker ein, sich ihm anzuschließen. Skywalker setzte all seine Hoffnungen bezüglich seiner Frau darauf, und schloss sich Sidious an, der seinem neuen Schüler daraufhin den Namen Darth Vader gab.

Vader war von nun an Sidious rechte Hand und ausführende Kraft. Sidious beauftragte ihn, die Jedi zu verfolgen und zu töten, und erließ als Kanzler selbst an alle Klontruppen die Order 66, die besagte, alle Jedi als Feinde der Republik zu töten. So groß war die Macht des Kanzlers geworden, dass er die Truppen persönlich beordern konnte, doch er riß noch mehr Macht an sich.

Palpatine stellte die Jedi als Feinde der Republik dar, die die Macht übernehmen wollten, und ihn heimtückisch angegriffen hätten. Im Galaktischen Senat rief er selbst das erste galaktische Imperium aus, und ernannte sich selbst zum Imperator. Er begründete diese Umbildung mit dem Schutz und dem Wohle der Gesellschaft - und erhielt vom Senat Applaus.

Darth Vader tötete die verbliebenen Separatistenführer, die ohne Dooku und Grievous sehr geschwächt worden waren, und die Klonkriege waren beendet. Palpatines Plan, den er seit der Belagerung Naboos vorangetrieben hatte, die Republik in eine Krise zu stürzen und Krieg ausbrechen zu lassen, hatte letztlich funktioniert, und durch die Krise der Galaxis hatte er scih selbst an die Macht bringen können. Das Imperium hatte seine Herrschaft begonnen. Palpatine war Imperator.

Palpatine muss gewusst haben, dass zumindest zumindest ein Jedi - Yoda - die Verfolgung überlebt hatte, da er diesen in einem Kampf nicht besiegt hatte, und Yoda daraufhin unauffindbar war. Ob er vom Überleben Obi-Wan Kenobis wusste, ist ungewiss, doch einzelne verbliebene Jedi im Exil sah er vermutlich nicht als Bedrohung an, wenngleich es wahrscheinlich erscheint, dass er zumindest versucht haben könnte, sie aufzuspüren und zu töten.
Palpatine hat offensichtlich auch nicht versucht, Padmés Verbleib im Detail nachzuspüren. Darth Vader antwortete er auf dessen Nachfrage, dass Vader sie wohl selbst im Zorn getötet habe. Wenn Palpatine von Padmés Schwangerschaft wusste, so ging er in jedem Fall auch vom Tod des Kindes aus.

Er regierte für die nächsten zwanzig Jahre mit eiserner Hand. Furcht sollte abtrünnige Systeme gefügig machen. Dazu ließ der Imperator den Todesstern bauen, eine Kampfstation, deren Feuerkraft groß genug war, einen gesamten Planeten zu vernichten.

Nachdem die Rebellenbewegung den Todesstern trotzdem zerstören konnte, erfuhr auch Palpatine, dass Vader tatsächlich einen Sohn hatte. Palpatines Ziel war es von da an, diesen zur dunklen Seite der Macht zu bringen, und wie schon so oft davor, seinen bisherigen Schüler durch einen neuen zu ersetzen. Doch gelang es zunächst nicht, Luke Skywalker zu fassen.

Der Imperator stellte der Rebellion daher eine Falle. Er ließ durchsickern, dass ein zweiter Todesstern gebaut würde, der noch unfertig sei. Und mehr noch, dass er selbst die Baustelle besuchen würde. Damit wollte er die Rebellion locken, einen Angriff zu unternehmen, was diese auch tat. Der zweite Todesstern war allerdings bereits voll einsatzfähig. Auch Luke Skywalker kam mit der Rebellion nach Endor, und erkannte, dass er sich seinem Vater stellen müsse. Dieser brachte ihn daraufhin zum Imperator.

Der Imperator versuchte daraufhin, Luke Skywalker auf die dunkle Seite der Macht zu bringen, doch Luke widerstand letztlich. Als der Imperator erkannte, dass er keinen Erfolg haben würde, begann er, Luke mit tödlichen Blitzen zu attackieren.

Ob Palpatine jemals das Ziel verfolgt hatte, einen Weg zu finden, Unsterblichkeit mit Hilfe der Macht zu erlangen, wie er es Anakin Skywalker angedeutet hatte, und womit er diesen auch geködert hatte, ist ungewiss. Hier auf dem zweiten Todesstern sollte sich diese Absicht jedoch endgültig erledigen.

Die Szenerie, wie sein Sohn sich vor seinem Meister im Todeskampf wand, ließ in Darth Vader letztlich das Vaterherz durchkommen. Er sah nicht tatenlos mit an, wie Palpatine seinen Sohn, und das Kind seiner geliebten Padmé, tötete. Vader ergriff den Imperator mitten im Blitzhagel, und schleuderte ihn in einen tiefen Reaktorschacht, wodurch dieser endgültig vernichtet wurde.

Anakin Skywalker hatte Palpatine, der bereits in dessen Kindesalter begonnen hatte, auf ihn einzuwirken, und der ihm über 20 Jahre lang ein dunkler Meister gewesen war, endlich überwunden und besiegt, und mit Hilfe seines Sohnes zur hellen Seite zurück gefunden.

 









Zeitleiste Palpatine
Palpatine wurde 86 Jahre vor der Balance der Macht geboren
Mit 50 Jahren war er Senator von Naboo und wurde Kanzler der Republik
Mit 60 Jahren setzte er die große Klonarmee der Republik gegen die Separatisten ein
Mit 63 Jahren ließ er die Jedi verfolgen und ernannte sich selbst zum Imperator
Mit 85 beauftragte er Vader, den jungen Skywalker zu ihm zu bringen
Mit 86 wurde er von der Allianz besiegt und von Vader getötet
 

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