I · The Phantom Menace  
  II · Attack of the Clones  
  III · Revenge of the Sith  
  IV · A New Hope  
  V · The Empire Strikes Back  
  VI · Return of the Jedi  

Otoh Gunga
und die Gungans

     
      Ein zweites Volk bewohnte Naboo: Die Gungans. Etwas höher gewachsen als Menschen hatten Gungans eine amphibische Haut, Augen, die bei den meisten Vertretern dieser Art stilartig erhöht waren, und lange, empfindliche Ohrlappen. Gungans konnten zwar unter Wasser ebenfalls nicht atmen, bewegten sich dort jedoch sehr geschickt.

Die Gungans hatten sich von der Oberfläche Naboos zurückgezogen. In den weitläufigen unterirdischen wassergefüllten Spalten und Grabensystemen Naboos hatten sie eine eigene Zivilisation errichtet, die komplett unter der Wasseroberfläche gedeihte. Große luftgefüllte Blasen, die von feinen durchsichtigen Membranen begrenzt waren, waren zu ganzen Städten aneinander gereiht, von denen Otoh Gunga die bedeutendste war. Die Membranen ließen das Wasser nicht durch, waren aber an Portalzonen durchquerbar. Die Regierung Otoh Gungas oblag dem hohen Rat, der in einer repräsentativen Ratskammer tagte.

Auch zur Fortbewegung unter Wasser hatten die Gungans leistungsfähige Technologie entwickelt, wie das Bongo zeigte. Gungan-Technologie ließ sich anscheinend auf den gekonnten Einsatz von Plasma zurückführen.

Kontakt zur Oberfläche mieden die Gungans, sie standen den Naboo kritisch gegenüber und hielten diese für überheblich. Dennoch konnten sich Gungans auch an Land bewegen, die zahlreichen Sümpfe und Seen ermöglichten ihnen nach wie vor den direkten Zutritt zur Oberfläche, und während der Belagerung Naboos waren die Gungans innerhalb kurzer Zeit in der Lage, eine beeindruckende Landarmee aufzustellen.

Der Kern von Naboo ließ sich mit Bongos zwar durchqueren, die Gungans taten dies aber selten, da eine solche Reise nicht nur wegen dortiger Seeungeheuer riskant war.

  Otoh Gunga










 

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