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Mos Espa Grand Arena

  Mos Espa Grand Arena  
     
Die Mos Espa Grand Arena war ein gewaltiger Veranstaltungsort, an dem Podrennen wie das Boonta Eve Classics ausgetragen wurden. In eine natürliche Felsformation eingeschmigt hatte die Arena die Form eines Bogens, der nach beiden Enden hin gerade auslief. Die Mitte dieses Bogens war eine Kurve, die um eine monumentale Felszinne herumführte. Hier war Start und Ziel und damit der Mittelpunkt der Arena. Zu beiden Seiten der Strecke hin war die Arena offen.

Vor der Startlinie, die von einer Brücke überspannt wurde, befanden sich am Fuß der Felszinne die Fahrerlager und die Boxeneinrichtungen. Ein großer Hangar stand den Teams zur Vorbereitung zur Verfügung.

Das genaue Fassungsvermögen der Arena ist unbekannt, aber es dürften bei Veranstaltungen wie dem Boonta Eve über 100.000 Zuschauer anwesend gewesen sein.

 






 
     

Die Rennstrecke des Boonta Eve

    Die Rennstrecke des Boonta-Eve-Rennens war außerordentlich gefährlich. Das Rennen ging über drei Runden.

Start und Ziel befanden sich in der Kurve der Mos Espa Grand Arena. Die Teilnehmer verließen die Grand Arena und gelangten auf eine weite Ebene, die Höchstgeschwindigkeiten zuließ.

Die Ebene führte in ein felsiges Steinfeld. Felsnadeln und Türme ragten empor und der Untergrund wurde rauer. Die Strecke wand sich zwischen vielen Felstürmen, von denen einige im Spiel von Licht und Schatten auf den Rennfahrer wie Gesichter wirkten. Auch einige natürliche Felsbögen lagen auf der Strecke.

Die Ebene öffnete sich anschließend wieder ein Stück, die Strecke blieb aber rau und uneben.

Der Weg führte geradewegs auf eine Felswand zu, in die eine schmale Schlucht hineinführte. Hatten die Fahrer auf der Ebene seitlich noch Platz zum manövrieren, so durften sie hier das enge Tor in die Schlucht nicht verfehlen. An diesem Punkt kristallisierte sich daher oft die Rangfolge heraus.

Der Canyon wand sich in mehreren Schleifen und wurde zeitweise ein wenig breiter, blieb insgesamt aber gefährlich schmal. Die Strecke führte an Dörfern vorbei, die in die Seitenwände des Canyons geschmiegt waren. Eine Servicerampe führte vom Plateau in den Canyon hinab, diese war aber nicht Teil der Rennstrecke.

Nach einer scharfen Linkskurve führte der Canyon wieder hinaus auf eine breite Ebene, die abermals in ein Steinfeld mündete. Dieses war gekennzeichnet von zahlreichen Naturbögen. Die Fahrer mussten hier durch viele einzelne Bögen manövrieren, die Sicht auf die weiteren Bögen wurde oft erst kurz vorher frei.

Die Strecke zog sich weiter und mündete schließlich in einen Graben. Die Gesteinsformationen änderten sich. Säulenartige Stalakmiten und Stalaktitenformen zogen sich über die Grabenwände, die zunehmend wie eine Welle über der Rennstrecke zusammenzuschlagen schienen. Der Graben führte schließlich ganz unter die Erdoberfläche in ein Tunnelsystem, in dem es im Gegensatz zum grellen Licht der Sonnen Tatooines nahezu stockdunkel war. Verschiedene Verzweigungen machten die Orientierung nicht leichter, nur an wenigen Stellen schien Oberlicht in das Höhlensystem. Auch hier behinderten Stalaktiten die Fahrt und wurden unvorsichtigen Fahrern zum Verhängnis.

Überhaupt gab es vielfältige Möglichkeiten, auf der Rennstrecke sein Leben zu lassen. Neben den Felsformationen, den engen kurvenreichen Schluchten und mindestens zwei Stufensprüngen innerhalb der Strecke, stellte auch die Konkurrenz eine große Gefahr dar. Von unbeabsichtigten Unfällen über Rempeleien bis zu direkten Angriffen und Sabotage reichte das Handwerk einiger Fahrer, die sich nicht nur auf ihr Können verlassen wollten. Hinzu kamen schließlich noch weitere Gefahren, die für Tatooine üblich waren, so kam es zum Beispiel vor, dass Tusken Räuber es sich zum Spaß machten, während des Rennens auf Fahrer zu schießen.

Das Höhlensystem führte durch ein relativ breites Portal schließlich wieder ans Tageslicht zurück in eine natürliche Steilkurve von enormen Dimensionen. In dieser Linkskurve, die das Ausmaß eines Tals annahm, waren Höchstgeschwindigkeiten möglich.

Bevor sich der Rundkurs wieder dem Ausgangspunkt zuwendete, war ein weiterer Canyon zu meistern. Enge Kurven durch eine Felsschlucht verlangten einmal mehr Höchstleistungen von den Fahrern. Das gefährlichste Stück war jedoch das Endportal dieses Canyons, ein Spalt, der so schmal war, dass die Podracer auf die Seite gelegt werden mussten, um überhaupt hindurch zu passen.

Nach diesem letzten Nadelöhr lag wieder die weite, flache Ebene vor den Rennteilnehmern, die sie direkt zur Mos Espa Grand Arena zurückbrachte. Höchstgeschwindigkeiten entschieden auf diesem letzten Teilstück, und der Fahrer mit dem schnellsten Podracer konnte auf dieser Gerade die Konkurrenz noch einmal das Fürchten lehren.

Zielpunkt war nach drei Runden zuletzt die Kurve der Grand Arena.

 

























 

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