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  V · The Empire Strikes Back  
  VI · Return of the Jedi  
 

Die Klonkriege




Die Klonkriege waren die Eskalation der Spaltung der Republik in Separatisten und Loyalisten. Sie begannen in der Schlacht von Geonosis und endeten mit der Ausrufung des Imperiums. Sie bedeuteten das Ende der Alten Republik, und mehr noch das Ende der Freiheit.

Ursachen

In den letzten Jahren der Republik litt diese nach Jahrtausenden der Einheit vor allem an Trägheit. Der Galaktische Senat war das zentrale Gremium, aber seine Handlungsfähigkeit schien durch Bürokratie und Senatoren, die mehr um ihren eigenen Vorteil bedacht waren, als um das Wohl der Republik, mehr und mehr ins Stocken zu kommen.

Die Schlacht von Geonosis
Nachdem Obi-Wan Kenobi den Kopfgeldjäger und Urbildgeber der Klonarmee Jango Fett bis nach Geonosis verfolgt hatte, entdeckte er dort immense Produktionsfabriken der separatistischen Kriegsindustrie und stellte deren Anführer Count Dooku.
Dooku versuchte vergebens, Kenobi auf seine Seite zu ziehen, und ließ ihn daraufhin durch den Separatistenrat zum Tode verurteilen. Kenobis Gefährte Anakin Skywalker und Senatorin Amidala eilten zu Hilfe, wurden aber genauso gefangengesetzt.
Von der neuen Ereignislage überrascht, standen die Republik und die Jedi im Zugzwang, und entsandten die Klonarmee mit zahlreichen Jedi nach Geonosis. In einer Mischung aus Rettungskommando für die Gefangenen und Präventivschlag gegen die Droidenarmee entbrannte die Schlacht, zunächst in der Arena und unmittelbar anschließend daran auf den Ebenen des Planeten.
Die Schlacht endete mit der Flucht Dookus und einem formalen Sieg der Republik, doch der Krieg hatte begonnen und erfasste die gesamte Galaxis.

Im Jahr 36 bevor die Macht ihre Balance erlangte, erschütterte ein zunächst nur regional anmutender Konflikt die Republik. Die Handelsföderation hatte aus Protest gegen die Besteuerung zu weit entfernten Systemen den kleinen Planeten Naboo mit einer Blockade bedroht. Es folgten eine Invasion und kriegerische Auseinandersetzungen auf dem Planeten, die als Schlacht von Naboo bekannt wurden.


Kernschiffe der Handelsföderation auf Geonosis

Der Galaktische Senat nahm durch den Senator Naboos, Palpatine und Naboos Königin Amidala Notiz von dieser Auseinandersetzung. Eine rasche und vor allem friedliche Lösung ließ im Senat jedoch auf sich warten, so dass Königin Amidala einen Misstrauensantrag gegen den obersten Kanzler stellte, der angenommen wurde.


Count Dooku war der Führer der Sparatisten- bewegung

Im Amt des Kanzlers folgte Palpatine, die Bedrohung Naboos wurde aber letztlich durch das beherzte Handeln seiner Bewohner abgewendet, nicht durch machtvolles Einschreiten des Senats. Die Handelsföderation wurde zwar vor Gericht gestellt, behielt aber durch alle Verfahren hindurch ihre Macht, auch ihre militärische. Es folgte die Amtszeit Kanzler Palpatines. Erstaunlicherweise blieb er über die vorgesehene Periode hinaus im Amt, da immer wieder Zwischenfälle auftraten, die ein Bleiben im Amt begünstigten. An der Trägheit des Senats änderte sich hingegen nichts.

Die Spaltung der Republik

Bereitmachung der Truppen
Die Klonarmee der Republik wurde, nachdem der Krieg auf Geonosis ausgebrochen war, bereitgemacht und entsandt.
Auf Coruscant wurden große Truppenverbände stationiert, die von hier in die gesamte Galaxis ausströmten.

Zehn Jahre später war Kanzler Palpatine immer noch im Amt, aber die Republik erlebte eine weitere, diesmal umfassende Krise. Eine Bewegung aus Separatisten hatte sich gebildet, deren erklärtes Ziel es war, aus der Galaktischen Republik auszutreten, und damit ihren Missständen nicht länger tatenlos zuzusehen. Anführer dieser Bewegung war der ehemalige Jedi Count Dooku, der den Orden der Jedi verlassen hatte.

Er scharte einige wirtschaftlich bedeutsame Gruppierungen um sich, darunter den Intergalaktischen Bankenverband, die Handelsgilde und die Handelsallianz, die Technologie-Union und allen voran die Handelsföderation. Gemeinsam mit diesen umwarb er die Mitgliedswelten der Republik, sich ihm anzuschließen, und aus der Republik auszutreten. Tausende Welten hatten bereits ihre Absicht erklärt, dies zu tun. Diese Bewegung der Lossagung von der Republik wurde als Separatistenbewegung bezeichnet. Sie bedeutete für die Republik eine existentielle Gefahr, denn eine Abspaltung so vieler Welten würde das seit jahrtausenden bestehende Machtgefüge der Galaxis aus den Angeln heben. Die Folgen wären unabsehbar, und die Einheit der Galaxis im Ganzen bedroht.

Kriegsdroiden der Separatisten
Die Separatisten verfügten über ein breites Sortiment an Kriegsdroiden. Neben verschiedenen humanoiden Modellen für den Nahkampf kam auch Kriegsgerät für den Boden- und auch den Raumkampf zum Einsatz.
· Kampfdroiden
· Droidekas
Humanoide Droiden

Kampfdroiden

Super-Kampfdroide

Magna-Wächter

Droideka
Bodeneinheiten

Hailfire-Droide

Zwergspinnendroide

Spürspinnendroide

Krabbendroide

Octuptarra-Droide

Separatistisches Kanonenboot
Weltraumeinheiten

Buzz-Droide

Vulture-Droide

Tri-Droide

Die Republik beriet daher darüber, eine Armee aufzustellen, um der Separatistenbewegung notfalls mit Gewalt entgegentreten zu können. Sie sollte insbesondere zur Unterstützung der Jedi dienen, die seit jeher Hüter der Einheit und des Friedens in der Galaxis gewesen waren. Diese Armeeaufstellung war jedoch nicht unumstritten. Zahlreiche Senatoren befürchteten, dass sie zu gewaltsamen Konflikten führen würde und allen friedlichen Maßnahmen zur Einigung mit den Separatisten ein Ende setzen würde. Senatorin Amidala von Naboo war eine der stärksten Gegnerinnen der Armeeaufstellung. An der entscheidenden Abstimmung darüber im Senat konnte sie unglücklicherweise nicht teilnehmen, da sie zwei Attentatsversuchen nur knapp entkommen war und Coruscant aus Sicherheitsgründen verließ. Fatalerweise sollte es dazu kommen, dass ihr Vertreter Jar Jar Binks bei der Abstimmung ein Plädoyer dafür hielt, Kanzler Palpatine entgegen der Verfassung mit Sondervollmachten auszustatten. Diesem stimmte der Senat zu, und Palpatine ließ als erste Handlung danach die große Armee der Republik aufstellen und mobilmachen.

Angriff auf Coruscant
Der Krieg erreichte auch Coruscant und es gelang Separatistengeneral Grievous, den obersten Kanzler der Republik zu entführen. Es wurden die Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker entsandt, um den Kanzler zu befreien. Dies gelang inmitten des Kampfgewirrs über dem Hauptstadtplaneten, endete jedoch damit, dass die Invisible Hand auf den Planeten hinabstürzte. Während Count Dooku von Anakin Skywalker getötet worden war, entkam General Grievous mit einer Rettungskapsel.

In der Zwischenzeit kamen die Jedi den Attentätern auf die Spur, und erkannten viel zu spät, was seit beinahe 10 Jahren im Gange war, ohne dass jemand davon gewusst hatte: Eine Armee aus Klonsoldaten war bereits lange in der Produktion und stand kurz vor der Fertigstellung. Ein lange verstorbener Jedi hatte sie für die Republik in Auftrag gegeben.

Ausbruch auf Geonosis

Die Spur führte nach Geonosis, wo Obi-Wan Kenobi eine gewaltige Kampfdroidenproduktion der Separatisten entdeckte. Kurz darauf wurde er gefangengenommen, wie auch Anakin Skywalker und Senatorin Amidala, die zu seiner Rettung eilten. Der Rat der Jedi beschloß daraufhin, auf Geonosis einzufallen. Mace Windu führte die Jedi zur Befreiung der Gefangenen, Yoda nahm die Klonarmee in Augenschein und führte sie nach Geonosis, wo sie sich der bereitstehenden Kriegsdroidenstreitmacht stellte. Es entbrannte die Schlacht von Geonosis, die zum Ausgangspunkt der Klonkriege wurde.

Leider erkannten die Jedi und auch der Senat die Verbindung nicht, die zwischen den beiden Seiten bestand, dass nämlich der Anführer der Separatisten, Count Dooku selbst, es gewesen war, der als Tyranus das Vorbild für die Klonsoldaten ausgewählt hatte, den Kopfgeldjäger Jango Fett. Dooku hatte damit sowohl die Bewegung geschaffen, die gegen die Republik aufstand, wie auch die direkte militärische Antwort darauf. Durch ihn war Krieg vorprogrammiert. Dass hinter ihm noch jemand ganz anderes stand, sollten die Jedi erst noch viel später erfahren.

Krieg in der gesamten Galaxis

In der Schlacht von Geonosis waren Klontruppen der Republik und Kriegsarmeen der Separatisten ein erstes Mal aufeinander getroffen. Die Klonkriege waren ausgebrochen und von da an folgten kriegerische Auseinandersetzungen auf vielen Welten. Der Kampf um die Galaxis hatte begonnen.


General Kenobi bespricht mit Kloncommandern den Einsatz auf Utapau

Die Jedi, Hüter des Friedens und der Ordnung, fungierten als militärische Generäle auf Seiten der Republik.

Insgesamt drei Jahre hatte der Krieg angedauert, als es zu einer Zuspitzung der Lage kam. Die galaktische Hauptstadt Coruscant, bislang von kriegerischen Auseinandersetzungen verschont, wurde direkt von Separatistengeneral Grievous angegriffen und es gelang ihm in einem bemerkenswerten Maneuver, den Obersten Kanzler Palpatine zu entführen. Die Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker konnten ihn aber befreien, und dabei sogar Count Dooku besiegen. Es schien, als hätten die Loyalisten einen entscheidenden Vorteil errungen.

Die Separatisten, die sich mittlerweile Konföderation Unabhängiger Systeme nannten, wurden von da an von General Grievous geführt, doch es war mittlerweile deutlich geworden, dass die Republikkräfte die Oberhand gewannen. Obi-Wan Kenobi konnte auf Utapau General Grievous töten, und auch auf vielen anderen Systemen setzte sich die Armee des Kanzlers durch.

Die Order 66
Obwohl die Kloncommander ihren Generälen im Krieg treu folgten, führten sie ohne Zögern einen Befehl aus, den der oberste Kanzler Ihnen direkt erteilte, und den er Ihnen bereits lange zuvor aufgetragen haben musste: Die Order 66 besagte, alle Jedi, also die Anführer der eigenen Truppen, ausnahmslos zu töten.

Die Ausrufung des Imperiums und das Ende der Klonkriege


Palaptine ruft im Senat das erste galaktische Imperium aus

Die Klonkriege gingen auf ihr Ende zu, doch dies kam gänzlich anders, als es von irgendjemandem erwartet worden war. Erst ganz zuletzt erkannten die Jedi, dass hinter allem in Wahrheit der Kanzler selbst steckte. Er war der Sith-Lord Darth Sidious. Er war es, der der Handelsföderation die Belagerung Naboos eingeredet hatte. Er war es, der Dooku angeworben hatte. Er war es, für den dieser die Klonarmee bestellt hatte und gleichzeitig Separatisten um sich scharte. Er war durch seine Taktik in das Amt des Kanzlers gelangt und durch verschiedene Umstände immer wieder in diesem Amt geblieben, obwohl seine Zeit längst abgelaufen war. Er war es, der die Klonkriege dazu nutzte, um in ihren Wirren der Republik ihre Macht zu nehmen und selbst immer mehr Macht zu erlangen.


Imperiale Garde


Als die Jedi dies erkannten, war es zu spät, und er ließ sie von derselben Klonarmee, an deren Seite sie all die Jahre gekämpft hatten, verfolgen und umbringen. Nicht jedoch, ohne sich vor der Öffentlichkeit als von ihnen verraten und angegriffen darzustellen, wodurch er schließlich letzte Notstandsgesetze durchbringen konnte, die ihm zu uneingeschränkter Macht verhalfen. Gleichzeitig verfolgte sein neuer Schüler Darth Vader auf Mustafar die ohne Dooku und Grievous stark geschwächten verbliebenen Führer der Separatisten und löschte sie aus. Am Ende stand die Ausrufung des Imperiums. Palpatine erklärte im Galaktischen Senat unter donnerndem Applaus, dass er die Republik umbauen werde, zum "Wohle und Nutzen einer stabilen und sicheren Gesellschaft", wie er es formulierte - zum Imperium.

Die Klonkriege waren vorbei. An ihrem Ende waren die Jedi Geächtete und nahezu ausgelöscht. Die Republik, wie sie vorher bestanden hatte, gab es nicht mehr. Die Herrschaft des Imperiums hatte begonnen.

 

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